
Diskussion mit Gruppenschutz
Die gesamte Gruppe teilt sich in kleinere Gruppen auf, die jeweils einen bestimmten Diskussionsstandpunkt übernehmen, der von einer Gruppensprecherin oder einem Gruppensprecher in der großen Runde vertreten wird. Die anderen Mitglieder unterstützen dabei mit Argumenten und Beispielen.
Mehrwerte
- Aktivierung der gesamten Gruppe, weil es eine gruppendynamische Veranlassung gibt, die*den eigene*n Sprecher*in besonders effektiv zu coachen/ zu beraten.
- In der Diskussion selbst agieren die Sprecher*innen durch die Gruppe unterstützt selbstbewusster und flexibler.
Auf einen Blick
- Methode für die aktive Lernphase
- Gruppengröße: bis zu 30 Teilnehmende
- Vorbereitungszeit: 10-30 Minuten, evtl. Impulsreferat oder Thesenpapier
- Durchführungszeit: 15-45 Minuten
Vorgehen


Tipps zur Umsetzung
- Organisation: Je nach Thematik kann ein Impulsreferat oder Thesenpapier vor Beginn der Diskussion mit Gruppenschutz sinnvoll sein
- Den Gruppen sollte Zeit eingeräumt werden, um ihre Gruppenschutztechnik zu besprechen. Wie möchten die Sprecher*innen Ratschläge und Hilfestellung bekommen? Einfach reinflüstern oder nur bei einem Blick nach hinten etc.? Durch nach vorne gereichte Zettel?
- Varianten: Alternativ kann die Sprecher*innenrolle innerhalb der Diskussion getauscht werden. Wenn die sprechende Person abgeben möchte, zieht sie sich in den Schutz der Gruppe zurück und eine andere Person aus der Gruppe übernimmt die Diskussion.
Einsatzszenarien
- Studierende aktivieren
- Gruppengefühl stärken
- Selbstwirksamkeit und Sicherheit in Diskussionen fördern
- Sich systematisch mit einem Standpunkt auseinandersetzen
Material & Digitale Tools
- Videokonferenzsysteme wie BigBlueButton, Webex
- Eventuell vorbereitete Themen für die Gruppen
- Lernmanagementsysteme wie Stud.IP
Vertiefende Literatur
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Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-der-person-mit-laptop-3183145/
Alle eingebauten Grafiken: Team Lehre und Medienbildung/TU Braunschweig